Tom Dyba
(Drummer)

Geboren 1963 im Ruhrgebiet – das bedeutet Kindheit mit Mel Sondock, Kohledeputat, Akkordeonorchester, Spätsiebziger-Hippietum, James Last und den Kampf mit der NDW und ähnlichen Auswüchsen der 80er.

Erwähnter Hansi führte den jungen Musikus nach der etwas erzwungenen Karriere als Akkordeonist auf Umwegen endlich zum Trauminstrument Schlagzeug (erst seit Anfang der 90er Jahre), der angesprochene Kulturkampf begann trotz Nickelbrille und Latzhose mit Status Quo, AC/DC und Ted Nugent, und wurde bald verstärkt durch die Kollegen von den Eagles, Tom Petty, Willy deVille, Dr. Feelgood und ähnlichen Gruppierungen.

Das 1980 in die hinterste Ecke verbannte Akkordeon wurde nach der endgültigen Übersiedlung nach Göttingen zur breiten Brücke in die Countrymusic - Flaco und Konsorten konnten auch andere Sachen spielen als „Alte Kameraden“. Musikalische Heimat seitdem: Country in allen Varianten – von Wilco bis Alan Jackson.

Berufliche Aktivitäten: Seit Beginn Drummer der Slow Horses. Studium als Drummer nach der Agostini-Methode, Tontechnik im Selbstversuch und bei verschiedenen Vorbildern, Studiobetreiber in Göttingen, 2 Labels, Schlagzeuglehrer (jüngster Schüler: 8, älteste Schülerin: 60), Songwriter nicht nur für die Horses, Künstlerbegleitung für die Schlagerszene von Graham Bonney über Chris Andrews bis Peter Petrel (dieser Umstand führt übrigens dazu, dass ab und zu im Tourbus NDR 1 gehört wird!), Theatermusiker von Göttingen über Berlin bis Barcelona, knapp der Verhaftung entgangen beim Rock’n’Roll-Schwarzspielen in der DDR Mitte der 80er. Veröffentlichungen auf etlichen Schallplatten und CDs.

Sonstiges: Begeisterter Hobbykoch (am liebsten indische und thailändische Küche), Whiskyfan (schottische Singlemalts).